Die Häselburg Gera - Ein Ort der Demokratie

Die Idee

Die Häselburg ist eine Verbindung von Kunstort und soziokulturellem Zentrum. Hier wird ein offener Raum für Künstler:innen und Kunstinteressierte, ortsansässige Vereine und Initiativen, Schüler:innen und Studierende, Gäste und Geflüchtete geschaffen. In dem mehr als 3.000 m² großen Gebäudekomplex werden Bildung und Kunst mit Wohnen und interkultureller Begegnung verbunden.

Die Häselburg bietet Werkstätten, Proberäume, Ateliers, eine Galerie für zeitgenössische Kunst, Gästezimmer, Büros für die lokale Kreativwirtschaft und Medienschaffende, den Veranstaltungsraum „Altes Wannenbad“ und ein Kulturcafé. Der Kulturhaus Häselburg e.V. organisiert ein breites Kulturprogramm mit Lesungen, Konzerten, Workshops, Ausstellungen. Die Kunstschule Gera e.V. – Freie Akademie, das Medienbildungszentrum der Thüringer Landesmedienanstalt, die Galerie Mieze Südlich, der Verein Deutscher Kinderfilm e.V. / AKM+ und weitere Partner*innen ergänzen das Angebot in den Bereichen Kunst und Medienbildung.

Als freier, offener Begegnungs- und Bildungsraum möchte die Häselburg alle ansprechen. Nachwuchs wird gefördert und migrantische Positionen und Erfahrungen sichtbar gemacht. Die Häselburg setzt ein Zeichen für ein demokratisches, weltoffenes, diverses Ostthüringen.  Gemeinsam mit demokratischen Institutionen vor Ort wie z.B. der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Stadtjugendring, dem Kunstfest Weimar und weiteren Kultur-Akteur*innen in Gera, Thüringens und darüber hinaus werden in Ausstellungen, Veranstaltungen und Bildungsangeboten demokratische Prozesse verhandelt.

Die Gründer*innen

Dr. Claudia Tittel
hat Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin und Kunstgeschichte an der Université Panthéon-Sorbonne sowie Architektur/Stadtplanung an der Ecole d’Architecture de Belleville in Paris studiert.
Von 2004 bis 2019 lehrte sie an verschiedenen Hochschulen, z.B. an der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Bauhaus-Universität Weimar.
Sie hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten und war 2018 Fellow am renommierten Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie in Weimar.
Von 2020 bis 2022 leitete sie das Kulturamt Gera.
Sie kuratiert zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Ihre Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Mehr: www.claudiatittel.de

Burkhard Schlothauer
ist Komponist experimenteller Musik, Musikwissenschaftler und Violinist. Er studierte Orchestermusik und Instrumentalpädagogik in München und Bremen und später Musikwissenschaft und Philosophie in Berlin.
Mit dem niederländischen Komponisten Antoine Beuger gründete er 1993 die internationale Komponistengruppe Wandelweiser und den Musikverlag und das CD-Label edition wandelweiser.
Seine kammermusikalischen Kompositionen wurden in vielen Ländern aufgeführt und aufgenommen. Schlothauer ist seit 20 Jahren Ensemblemitglied des international renommierten Zeitkratzer-Ensembles und spielte auf vielen bedeutenden Festivals.
Er hat auf mehr als 50 CDs mit wichtigen Musikern der experimentellen Musik gespielt. Neben seiner musikalischen Tätigkeit war er als Immobilienentwickler viele Jahre in Berlin tätig und realisierte ca. 60 Bauprojekte. Mehr: www.kompositionskunst.de

Die Hausgeschichte

1899/1900 wurden am Rand der Geraer Altstadt unter Leitung des Stadtbaurats Adolf Marsch zwei Gebäude für ein Mädchenheim gebaut (heute Burgstraße 12, Florian-Geyer Str. 17). Architektonisch charakteristisch sind die Verblendklinkerfassaden. Das Mädchenheim existierte bis 1945. Im Untergeschoss befand sich bis in die 1950er-Jahre ein öffentliches Wannenbad. Im April 1945 wurden das Gebäude und die Kessel des Wannenbads von einer Bombe getroffen. 32 Menschen, die im Keller Schutz gesucht hatten, starben durch das kochend heiße Wasser. Nach dem Krieg wurden die Gebäude durch die Stadt Gera genutzt. 

Neben der heutigen Häselburg stand bis 1839 das Klotztor und bei Bauarbeiten Mitte des 18. Jahrhunderts wurden  auf dem Gelände Rest des vormals zur Stadtmauer gehörenden Wallgrabens und eingerammte Holzpfähle entdeckt. 

Der Umbau

Im August 2015 bewarben sich die Thüringer Kunsthistorikerin Dr. Claudia Tittel und der Komponist und Musikwissenschaftler Burkhard Schlothauer mit einem innovativen soziokulturellen und gleichzeitig außergewöhnlich unternehmerischen Konzept im Rahmen einer städtischen Ausschreibung für das leerstehende Kulturdenkmal in der Florian-Geyer-Straße 15-17/Burgstraße 12 und im Februar 2016 erhielten sie den Zuschlag zum Kauf.

Das seit Mitte der 2000er leerstehende Gebäude, eine ehemalige Mädchenschule aus dem 19. Jahrhundert, wird seit Ende 2016 schrittweise saniert und einer hybriden Nutzung zugeführt. Dadurch wird nicht nur ein wichtiges Baudenkmal der Stadt erhalten, sondern der Altstadtrand Süd wird mit neuer kultureller Funktion aufgeladen. Foto: Thomas Müller

Wie wenig ist genug?

Gemeinsam mit vielen freien und institutionellen Kulturschaffenden und Vereinen wurde die ehemalige Mädchenschule denkmalgerecht instandgesetzt und in ein Laboratorium für neue Ideen und Perspektiven umgebaut. Dabei wurde in vielen Teilen des Gebäudes nur so viel investiert und nach möglichst einfachem Standard gebaut, damit ein kostendeckender Betrieb zu niedrigsten ›Kultur-Mietpreisen‹ und eine gemeinnützige Nutzung etwa durch die Kunstschule Gera e.V. oder die Galerie Mieze Südlich möglich bleibt. Leitend dabei war die von der IBA-Thüringen propagierte Frage "Wie wenig ist genug?". Durch den unermüdlichen Einsatz der Bauherr*innen und die enge Zusammenarbeit mit einer kleinen Gruppe von Handwerkern konnten häufig sehr individuelle Lösungen gefunden werden.

Alt und neu

Ein wesentliches Prinzip des Umbaus war die Verbindung von Alt und Neu. Es wurde möglichst viel erhalten. Spuren älterer Nutzung wurden stehen gelassen, Schichtungen herausgearbeitet. Viele historische Bestandteile wie Türen, Kabelschächte, Raufaser- oder Mustertapeten wurden durch künstlerische Interventionen oder ein wenig Farbe hervorgehoben und eingerahmt. So konnte ökonomisch und ökologisch ressourcensparend umgebaut und dem Gebäude eine ganz eigene Ästhetik verliehen werden. Die Idee der Langlebigkeit des soliden Schulgebäudes wurde aufgegriffen und dort wo erneuert werden musste, hochwertige Materialien eingesetzt, so wurde im Dachgeschoss ein Vollholz-Boden aus gebürsteter Eichendiele verlegt und im neuen Treppenhaus treffen freigelegte Backsteine auf Stahl und Sichtbeton. Foto: Thomas Müller

IBA-Projekt

Der Umbau der Häselburg wurde seit Beginn durch das Team der Internationalen Bauausstellung Thüringen (2012 bis 2023) begleitet. Der IBA Fachbeirat sah schon früh das enorme Potenzial des Projekts. Wegen der vielversprechenden Konzeption und der rasch voranschreitenden Instandsetzung, die bald erste Nutzungen für spannende Kulturprojekte erlaubte, wurde die Häselburg 2020 in die Reihe der IBA-Kandidaten aufgenommen. 2023 wurde das Kulturhaus in die große Abschlusspräsentation der erfolgreichen Projekte aufgenommen und im Rahmen des IBA Finaljahrs als Projekt mit Modellcharakter für die regionale Entwicklung in Thüringen ausgezeichnet.Eine Übersicht über die erfolgreichen Projekte findet sich hier.

Modell für Leergut-Nutzung

"Beispielhaft für das IBA Projekt Häselburg ist das Engagement der privaten Bauherr:innen. Unter hohem persönlichen Einsatz gelang es ihnen innerhalb weniger Jahre, ein großes Leerstandsobjekt in einem schwierigen Umfeld als wertvolle Ressource nicht nur für die Kultur, sondern auch für die Stadtentwicklung zu aktivieren. Dazu gehörten nicht nur Kunst und Architektur, sondern auch ein tragfähiges Betreiberkonzept und große Flexibilität in einem offenen Prozess. Über den Bestand hinaus entstanden im Zuge der IBA auch Planungen für einen Anbau, um die Nutzungen mit einem zeitgenössischen baulichen Ausdruck zu erweitern und die offene städtebauliche Situation zum Stadtgraben zu klären." Aus der Erklärung der IBA Thüringen.

Strukturentwicklung


Im Rahmen einer Strukturentwicklung hat das Team der Häselburg 2022/23 an der Weiterentwicklung des Kulturhauses gearbeitet, in Workshops mit Expert*innen Pläne geschmiedet und Aktive aus anderen Projekten getroffen. Zentrale Ergebnisse waren ein Konzept für das neue Kulturcafé und die Gründung des Kulturhaus Häselburg e.V.. In diesem Rahmen entstanden im Haus künstlerische Interventionen der Geraer Künstler*innen Gerda Lepke und Thomas Prochnow. Zudem gestalteten die Freiwilligen der Häselburg mit Thomas Prochnow Sweatshirts und Taschen.
Im Rahmen der Prozessentwicklung besuchte das Team der Häselburg das Kultur- und Kunstprojekts Klub Solitaer in Chemnitz und das interkulturelle Café-Projekt Salam Kitchen in Münster. Dezember 2022 fand ein Vernetzungstreffen in der Häselburg statt. Die Strukturentwicklung wurde unterstützt vom Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Foto: Thomas Müller

3 Häuser = 1 Häselburg

Die Aufgänge

2020 wurde das vom Architekten Thomas Laubert geplante und mit Hilfe von Metallbildner Jesko Bosse realisierte Flucht- und Erschließungstreppenhaus mit Aufzug fertiggesellt. Vom unteren Eingang kommend fällen zunächst die abgestemmten Ziegelwände und alte Farbreste auf. Sie verweisen unzensiert auf frühere Baufassungen und machen Baugeschichte sichtbar. Zunehmend nach oben hin wird das Erscheinungsbild moderner: Sichtbeton und einfacher handgestrichener Estrichbeton wurden geölt und verbleiben in ihrer Rohheit. Kalkinnnenputz wurde rau und grau belassen und wird von perfekt glatten Trockenbauwänden kontrastiert.
Der Aufzugsschacht aus gebogenen Stahlplatten und das aus den gleichen Platten gefertigte Geländer ergänzen das Bild.
Die Treppenläufe wechseln nach oben hin die Richtung um das Raumerlebnis und den Lichteinfall zu verbessern. 


Die Übergänge

Seit 2023 ist ein zentraler Raum der Häselburg ganz der Geraer Malerin Gerda Lepke gewidmet ist. Im Raum sind mehrere Siebdrucke und ein Gemälde aus verschiedenen Arbeitsphasen der Künstlerin ausgestellt. Sie alle kreisen um das Thema des Wiesenstücks. Der Raum verbindet die drei Gebäudeteile. Er ist also ein Durchgangsraum. Er kann aber auch Raum für Konzerte oder Performances sein. Dann verbinden sich hier z.B. bildende Kunst und Musik. Begegnung und Verbindung von Künsten und Menschen ist zentral für die Häselburg. Genauso wichtig ist die Idee des Übergangs, des In-Frage-Stellen von einengenden Konventionen und Barrieren. Gerda Lepkes Siebdrucke gehen raus aus dem Grafischen ins Malerische. Die Häselburg will zu Experimenten ermutigen, die die konventionellen Grenzen der Genres in Frage stellen. Die Häselburg setzt sich dafür ein in Kunst und Gesellschaft Transformationen / Übergänge gemeinsam kreativ anzugehen.

Gästezimmer, Kreativwirtschaft, Kulturcafé

Kulturcafé

Im Erdgeschoss des Eckgebäudes (Florian-Geyer-Str. 15) bietet das neue Kulturafé Raum für Begegnung und Kommunikation. Hier finden spannende Veranstaltungsformate wie das Literarische Gastmahl oder das Sonntagsgesrpäch (gemeinsam mit Friedensbündnis Gera und Bundeszentrale für politische Bildung) statt. Und natürlich soll das Café in Zukunft auch noch viel häufiger geöffnet werden. Das Café soll die Stadtöffentlichkeit, die Kulturschaffenden der Häselburg, die Schüler*innen des Rutheneums, Studierende und Gäste der Künstlerzimmer zusammenbringen. Der Innenausbau fand in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Bauorden statt. Die Innenraumgestaltung soll in Zusammenarbeit von Architekt*innen, Künstler*innen, Schüler*innen, Migrant*innen entstehen. Im hinteren Raum entstehen zur Zeit Vereinsräume, die zu günstigen Konditionen für Events, Vorträge und Lesungen gemietet werden können.
Foto: Almuth Denz

Künstlerzimmer Gera

Unter dem Dach der Häselburg, über den Dächern von Gera und jetzt auch im Eckgebäude Florian-Geyer-Straße 15 mit dem schönen Erker und dem Blick in die Innenstadt befinden sich zahlreiche Gästezimmer, Apartments und eine Gästewohnung für Künstler*innen, die in der Häselburg tätig sind und alle anderen Besucher*innen der Stadt, die etwas anderes als den Mainstream suchen. Die Gästezimmer sind individuell mit zeitgenössischer Kunst ausgestattet. Alte Bausubstanz trifft auf neues Design, historische Möbel auf gehobenen Einrichtungsstandard, mit modernen Bädern und gastlichen Küchen. Mehr Information zu den Gästezimmern und zur Buchung finden Sie hier


Büros für Kreativwirtschaft

Die Häselburg setzt sich aktiv für Kultur und Kulturschaffende in Gera und der Region ein. Dazu gehört auch, dass die Häselburg für faire Preise Büros für die Kreativwirtschaft in einem inspirierenden Umfeld anbietet. Im 3. OG der Florian-Geyer-Str. 15 hat sich bereits eine Bürogemeinschaft der Kreativszene gebildet. Von hier aus wird die Häselburg organisiert, gesteuert und verwaltet: Der Kulturhaus Häselburg e.V., die Hausverwaltung der Häselburg und die Künstlerzimmer-Vermietung haben hier ihren Sitz. In weitern Büros arbeitet die Verwaltung der Kunstschule Gera e.V. – Freie Akademie, der Förderverein Deutscher Kinderfilm e.V. / AKM+, die Eventagentur DAKE, das Vogtlandradio und das Journalismusprojekt GERDA.

Kunst- und Atelierhaus

Werkstätten und Ateliers

Im Keller der Burgstraße 12 befinden sich die Werkstätten für Lithographie, Hoch-, Tief und Siebdruck sowie die Heiz-­ und Haustechnik und Lagerräume des gesamten Gebäudeensembles. In der voll ausgestatteten Druckwerkstatt finden Kurse der Kunstschule Gera statt, sie kann aber auch von Künstler*innen für eigene Kunstprojekte genutzt werden.

Das 1. und 2. Obergeschoss wurden zu Atelier­, Mal- und Medienräumen umgebaut. Im 1. OG haben regionale Künstler*innen und Musiker*innen Ateliers und Proberäume bezogen. Die Mieten werden hier bewusst niedrig gehalten. Außerdem gibt es hier eine Dunkelkammer, die Schwarz-Weiß-Werkstatt, in der regelmäßig Fotografie-Kurse in Kooperation mit der Kunstschule Gera e.V. stattfinden. 

NGfZK / Mieze Südlich

Die Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst Gera wurde 2017 von der Kunsthistorikerin Dr. Claudia Tittel gegründet, um der internationalen Kunst der Gegenwart eine Plattform in Gera zu geben und diese zu stärken. Von einem ästhetischen und gesellschaftspolitischen Erkenntnisinteresse geleitet, werden in der NGfZK nicht nur renommierte Positionen der Kunst nach 1945 bis heute ausgestellt, sondern diese mit Werken noch weniger bekannter junger in der Region lebender Künstler*innen verknüpft. Hier finden Einzelausstellungen international herausragender Künstler*innen sowie Gruppen- und Themenausstellungen zu aktuellen Fragen unserer Zeit statt. Die Galerie verbindet Kunstpräsentation mit den verschiedenen Vermittlungsangeboten im Haus. Zur Seite der NGfZK geht es hier.
Seit 2023 befindet sich die Galerie Mieze Südlich in den Galerieräumen der Häselburg. Mehr zum Programm der Mieze südlich auf ihren Social-Media-Seiten hier.

Kunstschule Gera e.V. - Freie Akademie

Seit 2019 arbeitet die Kunstschule Gera e.V. in der Häselburg In drei Kursräumen im 2. Obergeschoss der Burgstraße 12 und in den verschiedenen Werkstätten im Haus bietet sie zahlreiche Kunstkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Die Spanne der Kurse reicht von Zeichnung/Malerei, Druckgrafik und Graffiti über Konzept- und Performancekunst und Film bis zu Modedesign und Literarischem Schreiben. Einmal jährlich veranstaltet die Kunstschule in Zusammenarbeit mit der Häselburg eine Sommerakademie. Mehr zur Kunstvermittlung und den vergangenen Sommerakademien finden Sie hier.

Die Kunstschule Gera e. V. – Freie Akademie wurde 2010 von Geraer
Künstler*innen und Kunstinteressierten gegründet, um die fundierte
und gründliche künstlerische Bildung in Gera voranzubringen. Sie ist
ein Projekt von Kulturschaffenden für die Stadt und die Region. Die Kunstschule ist Mitglied in der LAG Jugendkunstschulen Thüringen e.V. Mehr über die Kunstschule und ihr aktuelles Kursprogramm erfahren Sie hier.

Haus für Medien, Tanz, Theater und Musik

Altes Wannenbad

Seit 2019 befindet sich im Untergeschoss der Florian-Geyer-Straße 17, im ehemaligen Wannenbad, der Musikclub und Veranstaltungsraum der Häselburg. Mit 54 Sitz- und 100 Stehplätzen, einer kleinen Bar, modernen Toiletten und einer Lüftungsanlage bietet er Platz für Konzerte, Performances und große Diskussionen. Es ist der Ort in Gera für nicht-kommerzielle Kulturveranstaltungen, künstlerische Avantgarde, junge Talente und spannende Kooperationsprojekte mit dem Kunstfest Weimar, der Bundeszentrale für politische Bildung, Veranstaltungen zur Fête da la Musique oder im Rahmen der Kinder- und Jugendliteraturtage Gera. Hier treten regional verwurzelte und international renommierte Musiker*innen, Schriftsteller*innen, Regiseur*innen, Philosoph*innen, Schauspieler*innen, Politiker*innen auf. Siehe auch das aktuelle Veranstaltungsprogramm (hier) und die Übersicht über die Musik- und Theaterprojekte der Häselburg (hier).

Thüringer Medienbildungszentrum der TLM (TMBZ)

In Erdgeschoss, 1. und 2. Obergeschoss ist 2019 das Medienbildungszentrum der Thüringer Landesmedienanstalt und Labor 14 eingezogen.
Im Gebäude wurden Schnittplätze, ein Schnittstudio, Workshopräume und verschiedene Büros eingerichtet.
Seit vielen Jahren ist die TLM in Thüringen einer der maßgeblichen Akteure in der Medienbildung. Im Thüringer Medienbildungszentrum der TLM (TMBZ) forciert sie die Förderung der Medienkompetenz sowie die medienbezogene Aus- und Fortbildung im Freistaat, um den Herausforderungen der digitalen Medien- und Wissensgesellschaft aktiv und konstruktiv zu begegnen.
Foto: Thomas Müller

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