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Ausstellung in der Neuen Galerie für Zeitgenössische Kunst Gera

 

Nach dem großen Erfolg der von Dr. Claudia Tittel kuratierten Ausstellungsreihe „Bauhaus-Lines“ 2019 in der Neuen Galerie für Zeitgenössische Kunst in der Häselburg Gera steht das Programm der Galerie dieses Jahr ganz im Zeichen des „Anders-Seins“. Die erste Ausstellung zu diesem Thema wird am 3. Juli eröffnet und wurde von Claudia Tittel konzipiert. Sie trägt den Titel „Anders – Ästhetik der Differenz“ und beleuchtet die Formenvielfalt von Abweichungen der menschlichen Existenz vom normativen gesellschaftlichen Blick. Als Kurator konnte der in Bremen lebende Kunstwissenschaftler Dr. Alejandro Perdomo Daniels gewonnen werden.

Die Ausstellung „Anders – Ästhetik der Differenz“ zeigt verschiedene künstlerische Positionen, die über „Anders-Sein“ reflektieren. „Anders-Sein“ ist nicht gegeben und es entsteht nicht einfach, sondern es ist eine Konstruktion einer herrschenden Majorität. Es ist die Folge eines normativen Prozesses, der in Gruppen vollzogen wird, um die eigenen Ideologien und Ressourcen aufzuschlüsseln, häufig auch um sich als überlegen darstellen zu können.

Insbesondere in der zeitgenössischen Kunst setzen sich viele Künstler*innen mit dem Thema „Anders-Sein“ auseinander und suchen in ihren Arbeiten gegen rassistische Ressentiments, stereotype Frauen- und Geschlechterbilder oder andere Kategorisierungen anzugehen, die andere zu Außenseitern machen.

 

Ausstellende Künstler*innen:

Anna Baranowski (Leipzig), Benedikt Braun (Weimar), Gino Dambrowski (Gera), Luisa Eugeni (Bremen/Perugia), Gustavo Lacerda (São Paulo), Susann Maria Hempel (Greiz), Rana Matloub (Erfurt), Claudia Rößger (Leipzig), Tejal Shah (Mumbai), Paul Sochacki (Berlin)

 

 

Anders – Ästhetik der Differenz

03.07. – 27.9.2020

Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst

Häselburg Gera

 

Eröffnung: 3. Juli 2020, ab 16 Uhr