KIM - Kultur in Mitteldeutschland 

gemeinnützige GmbH

Die KIM - Kultur in Mitteldeutschland gemeinnützige GmbH 
ist die Dachorganisation aller kulturell und gemeinwohl-orientierten Bereiche des Kulturhauses Häselburg.
Die Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst in der Burgstr. 12 (erste Ausstellung 2017) und das, mit Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei sanierte, Alte Wannenbad im Tiefparterre der Florian-Geyer-Str.17 betreibt die KIM selbst (Eröffnung im Juni 2019).
Das alte Wannenbad ist ein multifunktionaler Veranstaltungsraum, der auch für Proben, Feste, Lesungen und Vorträge genutzt werden kann.

Die KIM - Kultur in Mitteldeutschland gemeinnützige GmbH wurde im Juni 2015 von der Thüringer Kunsthistorikerin Dr. Claudia Tittel und dem Musiker, Musikwissenschaftler und Unternehmer Burkhard Schlothauer gegründet. Ihre Ziele sind die Durchführung qualitativ hochwertiger Bildungs- und Ausstellungsprojekte sowie die Förderung von Kunst, Kultur und Kunstmusik, von Wissenschaft und Forschung, von Weltoffenheit und Toleranz.

Neben regelmäßigen Veranstaltungen in der Häselburg realisierte die KIM in den vergangenen Ausstellungs- und Kulturprojekte in Mitteldeutschland - bisher unter anderem im Schloss Belvedere Weimar, im Museum für Angewandte Kunst Gera und in der Kunstsammlung Gera.

Ein großes Anliegen der KIM gGmbH ist die Vernetzung der Kulturszene Geras mit wichtigen Akteuren der Kultur in Thüringen, Mitteldeutschland und dem internationalen Ausland. Dafür stellt die KIM gGmbH ihr Netzwerk, Geld und Knowhow, aber auch Räume zur Verfügung.

Im Februar 2016 hat die KIM gGmbH mit großer Mehrheit den Zuschlag für den Kauf eines Gebäudekomplexes in der Innenstadt Geras mit 3.000 m² Nutzfläche durch den Stadtrat erhalten.
2017 wurde die Häselburg zu einem Kandidaten der IBA Thüringen 2023 (Internationale Bauausstellung). Im September 2020 wurde die Häselburg unter Würdigung des Gesamtfortschritts der Projektstatus verliehen.

Die "Häselburg" wird weiterhin zum Zentrum für Kunst, Kultur, Kreativität und Medienbildung mit Galerie für zeitgenössische Kunst, multifunktionalem Veranstaltungsraum Altes Wannenbad, Ateliers, Übungsräumen und Musikstudios (im Neubau) sowie einem Café und Wohnungen umgestaltet.
Zwei Gebäude sind bereits weitgehend fertiggestellt und genutzt.

Weitere Nutzer in der Häselburg sind das Medienbildungszentrum der Thüringer Landesmedienanstalt in drei Etagen und die Kunstschule Gera – Freie Akademie e.V. mit zwei Etagen (inkl. Lithografie-Druckwerkstatt der Stadt Gera und Siebdruckwerkstatt).

„Zur städtebaulichen Verankerung und funktionalen Ergänzung sind ein Kulturcafé und ein Gästehauses im dritten Gebäudeteil sowie ein Erweiterungsbau am Stadtgraben geplant. Ein Sockelgeschossneubau wird das bisher offene Blockfragment arrondieren. Hierauf soll eine zeitgenössische Raumskulptur entstehen, die den kreativen Dialog mit dem Altbau und der Stadt aufnimmt.
Damit verfolgen die Macher der Häselburg viele Ziele der IBA: Sie aktivieren LeerGut, sie setzen auf Eigeninitiative, sie bauen ressourcenbewusst, sie stiften Gemeinschaft und Identität, sie suchen die ortsspezifische zeitgenössische Gestaltung und sie strahlen in das StadtLand aus.“

Projekte der KIM 

außerhalb der Häselburg

Volker Regel. OUT OF PAPER. Papierarbeiten und Objekte

Ausstellung in der Orangerie Gera/Mittelpavillon
25.08.-14.10.2018

Die abstrakten Papierarbeiten Volker Regels sind zwischen 1989 und 1992 entstanden und stellen eine eigenständige Werkgruppe dar. In ihr wird das ästhetische Denken des Künstlers, Regels Bestreben nach geistiger Freiheit, aber auch die Suche nach einer allgemeingültigen Formsprache, in der das Individuelle und das Generelle zusammentreffen, sichtbar.

Migration der Dinge

Ausstellung im Schloss Belvedere Weimar/Klassik-Stiftung Weimar
07.07.-28.10.2017

Die Ausstellung »Migration der Dinge« möchte aus der Perspektive
ausgewählter »migrierter« Dinge eine andere Kulturgeschichte
Thüringens zeichnen und dabei das Bewusstsein dafür schärfen, dass
die Imagination nationaler Identitäten ein historisches und
begriffliches Konstrukt ist.

Karl-Heinz Adler. ZEITSCHICHTEN

Ausstellung in Museum für Angewandte Kunst Gera
19.05.-13.08.2017 

Karl-Heinz Adler zählt zu den wichtigsten Vertretern der Konkreten Kunst in Europa. Obwohl seine Kunst in der DDR bestenfalls geduldet war, gelang es ihm aus tiefer künstlerischer Überzeugung heraus eine autonome und internationale Bildsprache zu entwickeln, die der systematischen Auseinandersetzung mit Form, Raum und Zeit  entspringt.